Arbeitskreis Ökonomie

Die ökonomische Dimension ist eine der vier wichtigen Aspekte für die Transformation zu einer nachhaltigen Lebensweise. Ökodörfer streben danach, eigene ökonomische Wirtschaftsweise und -systeme aufzubauen. Sie leisten einen Beitrag zur Ressourcenteilung, gegenseitiger Unterstützung und Stärkung lokaler Wirtschaftskreisläufe und Netzwerke, die den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung und Ökosystemen dienen. Die meisten Gemeinschaften arbeiten aktiv und auf unterschiedlichste Weise daran, nachhaltige Alternativen zum aktuellen Wirtschafts- und Geldsystem zu etablieren. Eine holistische Sicht zu Wohlstand und Fortschritt ist Ziel der Besinnung auf Denkmodelle, die alle Aspekte des Lebens beinhalten. Konzepte für Teil-/ oder Schenkökonomie, soziales Unternehmertum, Tauschsysteme und kollaborative Formen von Eigentum sind wesentliche Grundwerte von vielen Gemeinschaften.

Der Arbeitskreis (AK) Ökonomie wurde 2017 innerhalb von GEN Deutschland ins Leben gerufen. Er sieht seine Aufgabe vorrangig darin, die ökonomischen Gestaltungskompetenzen der GEN Gemeinschaften weiter zu entwickeln. Ein Anliegen ist auch die Bildungsarbeit, um mehr Klarheit und Bewusstsein über wirtschaftliche Zusammenhänge herzustellen.

Bei den GEN Treffen zeigt sich immer wieder, dass Alterssicherung in vielen der Gemeinschaften ein wichtiges Thema ist. Hier steckt viel Bedarf an Austausch und Aktion, so dass sich der AK vornehmlich mit Vor- und Fürsorgesystemen im Alter für (Mitglieder von) Gemeinschaften befassen und versuchen wird, Konzepte dafür zu entwickeln. Welchen weiteren Themen und Fragestellungen sich der Arbeitskreis perspektivisch annehmen wird, ist offen und liegt bei den Mitgliedern.

Kontakt: oekonomie@gen-deutschland.de